Daydreamer

Von Asuncion


Wilkommen auf Seite 3 meiner Träume

Versailles

Ich träume wieder viel, aber dieser Traum... war sehr seltsam. Ich bin mit anderen vor etwas davon gelaufen. Ich war kein Mensch, die Verfolger schon. Ein Wiesel zählte zu meinen Freunden, ein Schaferhund und noch andere. Ich glaube ein Mops noch. Ich habe kein blassen Schimmer was ich war. Irgendein Tier jedenfalls mit vier Pfoten. Es war ein riesen Gebäude, mit Garten, Terassen, Etagen und großen Kellerräumen. Mein Traum handelte davon das wir durch etliche Räume hetzten, der Mops sich am Ende opferte und dann rannten wir nach draußen in eine Wüstenlandschaft. Da war massig Stacheldraht und ich stolperte hinüber.

Dann war ich, glaub ich, wieder ein Mensch. Ich baute mit einer Stampfmaschiene eine Swinx oder wie die Dinger genannt werden. Um mich herum massig viele Tiere und dann war ich wieder im Haus, als Tier und gefangen.

Tierherrschaft

Mein Traum begann auf einer riesigen, weiten Ebene. Dort waren viele Tiere versammelt. Vom Wildschwein bis hin zum Mader. Wir mussten uns verstecken und daher liefen wir zum Haus. Ich wurde in die Scheune gestoßen. Sie hatte zwei Türen mit jeweils ein großen Spalt darunter. Ich kam nicht mehr raus und wusste das die Tiere im Anmarsch waren. Auf der gegenüber liegenden Seite waren mehrere Gitter, an denen ich ruckelte um zu sehen ob sie fest saßen. Ich hatte Glück, eines ließ sich entfernen. Ich krabbelte hindurch in einen riesen großen Raum der mit Stroh ausgelegt war.

Danach saß ich in einem Auto. Wir fuhren über Land auf einem Sandweg. Die Landschaft erinnerte mich an Schweden. Nach einer Weile sahen wir einen Hirsch mit einem riesigen Geweih. Er fraß Hautfetzen vom Boden die überall verteilt waren. Mit jedem Stück regenerierte er sich selbst. Da wo noch nicht die Heilung begonnen hatte, sah man etwas blaues Leuchten, als wenn er innen aus einer blauen Masse bestand. Wir fuhren weiter und kamen in ein hügliges Waldstück. Dort parkten Autos mit offenen Türen am Straßenrand, als ob die Leute alles Hals über Kopf stehen und liegen gelassen hätten. Immer mehr Autos sahen wir. Bis das Wildschwein auftauchte. Es stand mit der Kehrseite zu uns und wir hielten. Leise stiegen wir aus und schoben das Auto an die Seite. Auf einmal war es platt und wir konnten Laub drauf schaufeln mit unseren Händen. Dann verkrochen wir uns und in dem Moment drehte das Vieh sich um und stampfte den Weg entlang. Einer hustete und das Wildschwein wurde aufmerksam. Es trat in Abständen neben den weg und suchte die Gegend ab, dann ging es beruhigt weiter. Wir hoben das Auto auf die Straße und es wurde wieder groß. Später trafen wir Leute die auch flohen und dann kamen die Armeen. Menschen und Tiere trafen in einem riesen Getöse aufeinander. Dann wachte ich auf.

Noname

Dieser Traum war irre. Dieser Traum ist so eindrucksvoll das ich Angst habe ihn wieder zu vergessen, wenn ich ihn nicht sofort wieder aufschreibe.

Meine Mutter sagte mir das es so nicht weiter gehen könnte. Sie zetterte rum und sagte wenn ich mein Leben nicht auf die Reihe bekomme gehe ich in den Knast. Sie wollte mir zeigen wie das sein wird. Wir flogen also in eines der ärmeren Länder. In welches weiß ich nicht mehr so genau. Dort fuhren wir zu einem Platz, wo viele, viele Zwinger aufgebaut waren.  Übereinander. Sie sahen aus wie Versuchslaborkäfige, bloß das ein ausgewachsener Mann hinein passte. Es war eine riesige Anlage wo sich die Metallenen Monstrume meter hoch türmten. In manchen kauerten schon Insassen, mit ängstlichen großen Augen. Zu diesem Zeitpunkt fing meine Angst langsam an, an mir zu nagen. Ich wurde herum geführt und mir wurde erklärt das, das hier eine Gefängnisssimulation war. Er zeigte mir was man zu essen bekam, es waren Ziebelringe und gebackene Champingions unfritiert. Eckelhaft! Der Führer meinte jetzt sei ich dran. Ich dikutierte mit meiner Mutter, ich schrie und stampfte, bis ich sogar weinte. Ich war verzweifelt, sie konnten mir doch nicht einfach meine Freiheit rauben, auch nicht wenn es eine Scheiß Simulation war! Doch konnten sie. Man sperrte mich in einen Doppelkäfig. Mein Mitbewohner lag im dunkeln. Ich weiß nicht mehr wer es war oder wie er aus sah. Jedenfalls weiß ich noch das mein Zellennachbar durch das Glas sprang und uns so befreite, wobei die Türen erst aus diesen festen Nagerdraht bestanden und nicht aus Glas. Ich fuhr mit einem Schiff davon.

Dann war alles dunkel. Ich lief mit einer Gruppe Menschen zu einem Gebäude. Wir wollten meinen Dackel loswerden. Keine Ahnung warum ich überhaupt ein hatte. Ich öffnete die Tür und trat in eine Tierhandlung. Klein und schäbig mit hellen Farben verschönert. Rechts gab es einen Verkaufstresen mit Klappe und vieler Auslegware. Links gab es eine lange, dünne Truhe. Hinter der Theke stand eine blonde, hübsche Frau. Ich kannte sie. Aus einem Film. Sie ist definetiv eine Schauspielerin. Vielleicht fällt mir irgendwann ihr Name wieder ein. Zu ihren Füßen stand eine längliche Tiertransportbox. Er war vollgestopft mit Dackeln, überall hingen Pfötchen, Schwänzchen und Schnauzen heraus. In allen Farben. Wir fragten trotzdem. "Seht ihr nicht das ich überfüllt bin?", fragte sie unfreundlich und hob demonstrierend die Transportbox hoch, wo mindestens sieben Dackel wenn nicht mehr drinnen waren. Jemand fragte was das für eine Truhe sei. Sie ging kurzerhand hin und öffnete sie. Es waren kleine Boxen für abgegebene Tiere. Ein Mädchen aus meinen Reihen fiel auf, das der Deckel aufgedunsen war. Das war nicht gut für Tiere. Sie sprach die Frau an und sagte das, das unverantwortlich sei. Sie war aber trotzdem höflich. Wir hatten angst vor der Frau, sie strahlte etwas böses aus. Doch bevor ich nur zehn Schritte vom Haus entfehrnt war, ging ich zurück und schrie sie an. Sie sei eine Tierquälerin. Ich schlug sie und sie grinste weiter. Ich wollte die Frau mit dem Kopf voran auf die Tischplatte knallen, immer und immer wieder, aber es brachte nichts. Als hätte dieses Miststück einen unsichtbaren Schild der sie immer wieder zurück federte. Ich trat zurück, sie hob langsam den verwuschelten Blondschopf und grinste breit. "Jetzt bin ich dran!", schnurrte sie und holte zwei Schlagringe raus. Ich floh, panisch vor angst. Sie ging mir hinterher. Ich rannte, sie ging und war trotzdem schneller. Dann konnte ich auf einmal springen, wie ein Flummi. Meine Freunde auch. Außer Kontrolle, überall hin. Blondie versuchte mich zu kriegen und zu schlagen. Daneben.

Als nächstes wurde es wieder dunkel. Es drehte sich hier um eine Hundeschau. Zwei Gruppen von Hunden verschiedener Rassen traten gegeneinander an. Der Königen gehörte die eine Gruppe mir die andere. Jetzt wird es kompliziert. Ich erzähl diesen Teil einfach in Kurzfassung. Ich verlor, wir traten nochmal gegeneinander an und ich schummelte. Es lief aber was schief und ich wurde erwischt. Jetzt kommt das eigentlich Wichtige. Ich floh, mal wieder. In die Menge hinein, die aus dem Saal stürmte. Ich lief eine Treppe hoch und traf auf Sascha. Ich lief eher in ihn hinein. "Ah, du stehst genau richtig!", sagte er und drehte mich um und presste mich an sich. Entgeistert starrte ich in ein Blitzlichtgewitter, bevor die Menge auf der Treppe ihn und mich zwang weiter zu gehen. Irgendwo konnte ich Yannik sehen und noch viele andere bekannte Gesichter. Sascha fiel auf dem zweiten Absatz der Treppe zurück. Plötzlich packte mich Jemand von hinten und bedrängte mich. Es war ein großer Mann, mit hellem T-Shirt. Sascha versuchte mir zu helfen, doch dann kam ein zweiter gleich aussehender Mann mit dunklem T-Shirt von links, rechts war das Geländer. Yannik wollte auch helfen und schlug einen der Kerle ins Gesicht. Dan brach ein heftiges Handgemenge aus und ich mitten drin. Ich musste allen fliegenden Gliedmaßen ausweichen. Doch dann waren die Kerle verschwunden. Ich kauerte mich zu einem zitternden weinenden etwas zusammen. Die Menge verstreute sich, ich sah noch wie Chrisopher sich nachdenklich am Kinn kratzte. Ich rannte zu Sascha und Yannik um trost zu finden, doch sie wussten von nichts. Hatten sie sich nicht eben noch mit diesen zwei Bären von Männern geprügelt? Was war los? Niemand hatte was gesehen. ich schrie sie alle an, ob sie blind seien, aber alle ignorierten mich. Niedergeschlagen und schluchzend ging ich zur Bushaltestelle. Chrischi stand auch dort, schniefend wischte ich mir die Nase. Ich stellte mich neben ihn und fragte beiläufig:"Du hast doch was gesehen oder?" Chrischi nickte und zeigte mir einen Beutel mit Pulver drinnen. Das Pulver war verschieden farbig. Grün, weiß, dann wieder grün und ein bisschen weiß. Er erklärte mir anhand dieses Beutels den Vorgang. Er hatte gesehen wie die Männer Tücher heraus holten um mich zu betäuben. Wie sie nach mir griffen und so weiter. "Dann gehen wir zur Polizei, du kannst es bezeugen!", rief ich aufgeregt. Chrischi schüttelte den Kopf. Niemand würde uns glauben, geschweige denn zuhören, meinte Chrischi. Er klopfte mir auf die Schulter. Ich war am Ende meiner Kräfte. Komischerweise fuhr kein Bus, wie erwartet, sondern ein Schiff. Flach und lang mit Dach. Christopher und ich setzten uns und plötzlich stand da diese Truhe von der blonden Frau. "Was da drinn?", fragte Chrischi. "Französische Zigaretten!" Ich weiß nicht woher ich das wusste, ich wusste es nur auf einmal. Chrischi nickte und sah mich mit fühlend an. "Nimm eine davon, wird dir gut tun!"  Er hielt mir eine hin und sah mich an. Ich seufzte und blinzelte mit meinen roten Augen. Der erste Zug war göttlich, Chrischi hatte recht, diese Kippen waren eine Wohltat. Ich lies mir den Wind um die Ohren wehen und sah dem Sonnenuntergang zu, der das ganze Schiff in goldenes Licht tauchte.

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